KIM WILDE - Berlin/Columbiahalle -  13.10.2018

 

Die Pop-Ikone der 80er rockte die Columbiahalle.

Unter erwartungsvollem Beifall betraten die Musiker die Bühne, kurz darauf erschien Kim in silberner Jacke mit Sonnenbrille. Unnahbar und cool wirkte sie.

Alle waren gespannt, wie Kim Wilde wohl klingen würde, ob sie noch die Energie transportieren kann - von der Bühne zum Publikum.

Ja, kann sie.

Sehr professionell und ohne Abstriche erklangen die alten Evergreens als auch viele Songs ihres neuen Longplayers "Here Come The Aliens". Die Auswahl war perfekt, sicher gab es mehr Zuspruch bei den altbekannten Songs, aber die neuen präsentierten sich sehr modern, musikalisch auf höchstem Niveau arrangiert und fernab vom Einheitsbrei, der sich so in den Charts derzeit tummelt.

Und unsere Kim war gar nicht so unnahbar wie zu anfangs wirkte. Sie war sehr emotional, wenn sie ein paar Worte zu den Songs verlauten ließ. Immer wieder herzte sie ihren Bruder, erzählte Geschichten aus der Jugend.

Sie war sehr gerührt von der Reaktion des Publikums, das sie feierte an diesem Abend.

Es war ein Konzert der Superlative, das durchschnittlich etwas ältere Publikum fühlte sich zurückgesetzt in ihre Jugend, die neuen Songs zeigten Kim Wilde reloaded. Man würde ihr wünschen, mit dem neuen Album richtig erfolgreich durchzustarten.

 

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